9 Tipps für gelungene Newsletter

9 Tipps für gelungene Newsletter

Viele Unternehmen und Webseitenbetreiber nutzen den Newsletter als Instrument im Bereich des Online-Marketings. Durch den Newsletter können sie ihre Abonnenten über Neuigkeiten informieren, mit interessanten Zusatzinformationen versorgen und sich in Erinnerung rufen.

Abonnenten wiederum profitieren davon, dass sie auf dem Laufenden bleiben. Soweit zumindest die Theorie. Denn in der Praxis muss sich der Newsletter als Informationspaket mit Mehrwert beweisen, bei dem sich das Abonnieren, Öffnen und Lesen überhaupt lohnt. Doch was heißt das für den Aufbau und die Inhalte?

Hier sind neun Tipps für gelungene Newsletter!:

 

Tipp 1: eindeutiger Absender

In einem E-Mail-Postfach landet regelmäßig jede Menge Spam. Und selbst bei E-Mails, die einen seriösen Eindruck machen, besteht eine gewisse Unsicherheit. Schließlich ist nie ganz ausgeschlossen, dass eine Nachricht nicht nur harmlose oder wichtige Informationen bereithält, sondern einen Virus mit sich bringt oder darauf abzielt, Daten auszuspähen.

Wichtig ist deshalb, dass der Empfänger auf den ersten Blick erkennt, wer der Absender des Newsletters ist. In diesem Zusammenhang hat es sich bewährt, als Absender den Firmennamen mit dem Namen eines Ansprechpartners im Unternehmen zu kombinieren.

 

Tipp 2: aussagekräftige Betreffzeile

Neben dem Absender ist die Betreffzeile ein zentraler Informationsträger. Denn die Betreffzeile kündigt die Inhalte der E-Mail an und kann so darüber entscheiden, ob der Empfänger den Newsletter öffnet und liest oder ob er die E-Mail direkt in den Papierkorb verschiebt.

Wichtig ist deshalb eine aussagekräftige Betreffzeile. Sie sollte weder zu lang noch zu kurz sein und darf auf keinen Fall nach Werbung klingen. Stattdessen sollte die Betreffzeile das Hauptthema des Newsletters auf den Punkt bringt. So weiß der Empfänger, was ihn erwartet. Gleichzeitig wird sein Interesse an den Inhalten geweckt.

 

Tipp 3: persönliche Anrede

Ein gelungener Newsletter spricht den Empfänger persönlich an. Je nach Unternehmen, Branche und Zielgruppe kann die Anrede aus dem Vornamen (z.B. „Hallo Vorname!“), dem Nachnamen (z.B. „Sehr geehrte/r Frau/Herr Nachname,“) oder einer Mischung aus beiden (z.B. „Liebe/r Frau/Herr Vorname Nachname!“) bestehen.

Allgemeine Anreden wie „Sehr geehrte Damen und Herren“ oder „Hallo liebe Leser“ sollten vermieden werden. Denn solche Anreden lassen den Newsletter schnell wie einen unpersönlichen Werbebrief erscheinen.

Im Unterschied dazu fühlt sich der Empfänger durch eine direkte Anrede mit seinem Namen persönlich angesprochen. Dies erhöht sein Interesse, den Newsletter zu lesen, und steigert das Vertrauen in den Absender.

 

Tipp 4: kurze Einleitung

Den Anfang sollte eine kurze Einleitung machen, die den Empfänger über die folgenden Inhalte informiert und darauf einstimmt. Mehr als fünf, sechs Zeilen sollte die Einleitung aber nicht umfassen.

Denn die Einleitung soll keine Zusammenfassung des Newsletters sein. Stattdessen soll sie das Interesse des Empfängers wecken und ihn dazu anregen, weiterzulesen.

 

Tipp 5: informative Teaser

Inhaltlich beschäftigt sich ein Newsletter mit Themen, die zum Unternehmen und den Inhalten der Webseite passen. Infotexte, Ratgeber, Tipps und Anleitungen oder Rezepte sind dabei genauso möglich wie aktuelle Nachrichten aus dem Unternehmen, Berichte über anstehende Events oder Infos über Sonderaktionen.

Andererseits ist ein Newsletter keine Miniversion der Internetseite. Seine Absicht ist vielmehr, den Empfänger über die Neuigkeiten zu informieren, ihm exklusive Zusatzinformationen zu liefern und ihn gleichzeitig dazu zu animieren, die Webseite zu besuchen. Bewährt hat es sich deshalb, mit kurzen, aussagekräftigen Teasern zu arbeiten.

Teaser sind Texte, die die Inhalte eines Beitrags auf den Punkt bringen und gleichzeitig das Interesse wecken, den gesamten Beitrag zu lesen. Im Newsletter ermöglichen Teaser, viele Informationen unterzubringen, ohne den Newsletter zu überladen. Gleichzeitig erhält der Newsletter so eine übersichtliche Struktur. Diese ist wichtig, weil kaum ein Empfänger einen Newsletter wirklich komplett liest.

Stattdessen wird ein Newsletter meist überflogen und gelesen wird nur das, was durch prägnante Schlüsselwörter die Aufmerksamkeit erregt. Und damit der Empfänger die für ihn interessanten Informationen schnell und bequem abrufen kann, sollte jeder Teaser mit einem Link zum dazugehörigen Beitrag enden.

 

Tipp 6: regelmäßige Themen

Wenn ein Empfänger einen Newsletter abonniert, dann interessieren ihn bestimmte Inhalte. Wichtig ist deshalb, dass der Newsletter die richtige Mischung aus neuen Inhalten und wiederkehrenden Themen findet.

Neue Inhalte sorgen für vielfältiges Themenspektrum und erhöhen die Chance, die Interessen und den Geschmack von vielen verschiedenen Empfängern zu treffen. Wiederkehrende Themen verleihen dem Newsletter Konstanz und lassen ihn zu einer zuverlässigen Informationsquelle werden.

Damit der Newsletter nicht zu unübersichtlich wird, sollte sich die Anzahl der Rubriken aber in Grenzen halten. Ist der Content sehr vielschichtig und umfangreich, bietet es sich an, Filter einzusetzen. Sie filtern die Themen und Inhalte heraus, die für die jeweilige Zielgruppe besonders relevant sind.

 

Tipp 7: ansprechende Bilder

Manchmal sagen Bilder mehr als tausend Worte. Dies ist nicht nur eine alte Volksweisheit, sondern funktioniert auch im Newsletter. Ein Foto oder eine Grafik sticht ins Auge und kann die Aufmerksamkeit schneller und gezielter auf sich ziehen als mehrere Zeilen Text.

Allerdings sollten die Bilder mit Bedacht ausgewählt werden. Denn zu viele Bilder können den Newsletter unübersichtlich werden lassen. Zudem wird sich die Begeisterung des Empfängers in Grenzen halten, wenn er einen großen Newsletter bekommt, der ewig braucht, bis er geladen ist.

Tipp 8: auffällige Störer

Als Störer werden Elemente bezeichnet, die sich deutlich vom sonstigen Design des Newsletters abheben und so die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Plakative Überschriften, farbige Rahmen oder auffällige Grafikelemente sind Beispiele dafür.

Beim Einsatz solcher Störer sind aber zwei Dinge wichtig. Zum einen sollten Störer sparsam eingesetzt werden. Mehr als ein, zwei Störer pro Newsletter sollten es nicht sein. Andernfalls wirkt der Newsletter nicht nur unruhig und marktschreierisch, sondern die Wirkung der Störer verpufft auch.

Zum anderen sollten die Formulierungen der Störer neugierig machen, aber nicht aufdringlich wirken. Eine Aussage wie „Sonderaktion mit Mega-Rabatten!“ in roter Farbe und begleitet von großen Prozentzeichen passt vielleicht in einen Werbeprospekt, aber nicht unbedingt in einen Newsletter.

 

Tipp 9: einfache Kontaktmöglichkeit

Ein Newsletter sollte immer eine Möglichkeit bereit halten, durch die der Empfänger schnell und einfach Kontakt zum Absender aufnehmen kann. Ein Kontaktwunsch kann beispielsweise bestehen, wenn sich der Empfänger näher für bestimmte Inhalte interessiert oder eine Anfrage stellen, eine Bestellung aufgeben, eine Adressänderung mitteilen, aber auch eine Beschwerde loswerden oder den Newsletter abbestellen will.

Allerdings muss der Newsletter nicht verschiedene Kontaktadressen für unterschiedliche Anliegen aufführen. Es reicht, wenn er eine Antwortmöglichkeit bereithält, die eine schnelle Kontaktaufnahme gewährleistet.

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