Tipps für wirksame Leserbriefe

Tipps für wirksame Leserbriefe 

Bei Leserbriefen handelt es sich um Meinungsäußerungen oder Stellungnahmen in schriftlicher Form, die als Brief oder E-Mail verschickt werden und als Reaktion auf einen Artikel oder Beitrag erfolgen. Im Regelfall wird ein Leserbrief mit der Absicht verfasst und eingereicht, dass er in der betreffenden Zeitung oder Zeitschrift auch veröffentlicht wird.

Zu bedenken gilt dabei allerdings, dass die entsprechenden Redakteure eine Auswahl aus den Zuschriften treffen, da allein schon aus Platzgründen nicht alle Leserbriefe veröffentlicht werden können.

 

Hinzu kommt, dass die Briefe angepasst und beispielsweise gekürzt werden können und zudem bestimmte Kriterien erfüllt sein müssen, damit der Leserbrief überhaupt auf Interesse stößt.

Hier daher die wichtigsten Tipps für wirksame Leserbriefe:

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Leserbriefe sollten grundsätzlich aktuell sein, da die Chancen auf die Veröffentlich sinken, je länger der Beitrag zurückliegt. Als Richtlinie gilt, dass der Leserbrief innerhalb von einer Woche nach Veröffentlichung des Beitrags oder des Artikels verfasst und verschickt werden sollte.

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Die Kernaussage des Leserbriefes sollte nach den ersten beiden Sätzen klar sein. Zunächst werden die Leserbreife in den Redaktionen nämlich nur überflogen und daher ist es wichtig, dass die wesentlichen Punkte schnell und deutlich erfasst werden können.

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Auch ein kritischer Brief sollte kurz erläutern, weshalb der Artikel fehlerhaft war oder welche Inhalte unvollständig oder unfair dargestellt wurden. Dabei sollte man sich allerdings auf Fakten berufen, denn sehr emotionale oder feindselige Bemerkungen bringen sicher nicht den gewünschten Erfolg.

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Im Rahmen des Leserbriefes sollten maximal zwei Punkte behandelt werden. Es ist zwar möglich, auf eine ganze Reihe von Fehlern hinzuweisen, detaillierte Kommentare sollten sich jedoch nur auf einen oder zwei Punkte beziehen, denn nur auf diese Weise kann der Fehler schlüssig behandelt werden.

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In aller Regel liegt die Obergrenze für Leserbriefe bei etwa 300 Wörtern. Sehr häufig ist der Arbeitsaufwand ein Kriterium bei der Auswahl, welche Briefe veröffentlich werden, so dass solche Briefe, die nicht mehr großartig bearbeitet und gekürzt werden müssen, bevorzugt behandelt werden. 

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Grundsätzlich sollte ein Leserbrief immer aus Sicht eines konkret Betroffenen geschrieben werden, denn dies verleiht dem Brief mehr Relevanz und Wirksamkeit.

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In vielen Fällen erfolgt ein Rückruf oder eine anderweitige Kontaktaufnahme, bevor der Brief veröffentlicht wird.

Dies hat den Hintergrund, dass sich die Zeitung vergewissern möchte, dass der Brief auch tatsächlich von dem angegebenen Absender verfasst wurde. Wichtig ist daher, Kontaktdaten anzugeben, denn es wäre schade, wenn der Brief nicht veröffentlicht wird, nur weil der Redakteur keinen Kontakt aufnehmen kann.

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