Bookmark Homepage

 
 

Artikel speichern

Bookmark and Share

Suche

mehr Artikel

Loeschung falscher SCHUFA-Eintraege Infos und Musterbrief zur Löschung falscher SCHUFA-Einträge Bei der SCHUFA handelt es sich um eine Sammelstelle für Daten, die beispielsweise von Banken, Bausparkassen, Versicherungen, Kaufhäusern und Versandunternehmen oder Leasing- und Telekommunikationsgesellschaften übermittelt werden. Zudem wertet die SCHUFA Schuldnerverzeichnisse aus, so dass sich in der eigenen SCHUFA-Datei auch Angaben dazu finden, wenn beispielsweise eine Eidesstattliche Versicherung abgegeben wurde. Als reine Sammelstelle erfasst die SCHUFA allerdings nur die Daten, die ihre Vertragspartner übermitteln, eine Prüfung der Daten erfolgt prinzipiell nicht.   Ganzen Artikel...

Prozesskostenhilfe - was ist das eigentlich? Prozesskostenhilfe - was ist das eigentlich? Nicht selten muss ein Gericht entscheiden, wenn sich zwei Parteien nicht gütlich einigen können. Ein Rechtsstreit, der vor Gericht geführt wird, verursacht jedoch Kosten. Handelt es sich um ein Verfahren, bei dem die Vertretung durch einen Anwalt vorgeschrieben ist, oder möchten die Beteiligten nicht auf anwaltlichen Beistand verzichten, fallen neben den Gerichtskosten auch noch Anwaltskosten an.   Ganzen Artikel...

Tipps zum Schreiben einer Mahnung Infos und Tipps zum Schreiben einer Mahnung Eine Mahnung, die teils auch als Zahlungserinnerung bezeichnet wird, übernimmt die Funktion, einen Schuldner in eindeutiger Weise dazu aufzufordern, eine fällige Zahlung oder Leistung zu erbringen. Damit setzt sie den Schuldner grundsätzlich in Verzug, wobei dann kein Verzug eintritt, wenn der Schuldner nachweisen kann, dass er für das Nichterbringen der Leistung nicht zur Verantwortung gezogen werden kann. Allerdings ist nicht in jedem Fall eine Mahnung erforderlich und auch wenn keine formalen Anforderungen beim Verfassen einer Mahnung zu beachten sind, gibt es doch einige Punkte, die berücksichtigt werden sollten.  Ganzen Artikel...

Ein Abo kündigen - Infos, Tipps und Musterbrief Ein Abo kündigen - Infos, Tipps und Musterbrief Zunächst einmal ist ein Abo durchaus praktisch. Wer beispielsweise eine Zeitung oder eine Zeitschrift abonniert, kann sich darauf verlassen, dass jede Ausgabe pünktlich in seinem Briefkasten landet. Er kann also bequem abwarten, bis ihm die Zeitung oder Zeitschrift geliefert wird und geht nicht das Risiko ein, dass er eine Ausgabe verpasst, weil sie bereits vergriffen ist.   Ganzen Artikel...



Musterbrief Maengelruege Handwerksarbeiten Musterbrief bei mangelhaft ausgeführten Handwerkerarbeiten Es ist zweifelsohne mehr als ärgerlich, wenn Handwerkerarbeiten nur mangelhaft ausgeführt werden. In einem solchen Fall kann sich der Kunde jedoch wehren, wobei einige Punkte beachtet werden sollten. Grundsätzlich ist es dringend empfehlenswert, die Mängel bei der gemeinsamen Abnahme zusammen mit den Handwerkern festzuhalten.Nach § 641 Absatz 3 BGB hat der Kunde das Recht, einen Teil der Zahlung, die nach Abschluss der Arbeiten fällig wird, solange zurückzubehalten, bis die Mängel beseitigt sind.  Ganzen Artikel...

Translation

Umfrage

Sie benötigen Musterbriefe für ..?
 

Musterbrief Statistik

Mitglieder: 1
News: 221
Weblinks: 5
Benutzerdefinierte Suche

Themen

Musterbrief Ansuchen auf Stundung
Musterbrief für ein Ansuchen um Stundung Als Stundung wird bezeichnet, wenn ein Gläubiger und ein Schuldner vereinbaren, die Zahlu...
Sprachstil von zeitgemaesser Korrespondenz
Infos und Tipps zum Sprachstil von zeitgemäßer Korrespondenz Zeitgemäße Korrespondenz, unabhängig davon, ob es si...
Unternehmen pleite - Musterbrief Datenlöschung
Wenn ein Unternehmen pleite geht - was ist mit Bestellungen, Gutscheinen & Co.?(mit Musterbrief zur Datenlöschung) Egal ob gro&szli...
Musterbrief - wenn der Stromversorger nicht liefert
Was tun, wenn der Stromversorger nicht liefert? (+ Musterbrief) Die Strompreise sind in der vergangenen Zeit spürbar gestiegen und auch...
Musterbeispiel fuer Kuendigungen
Infos und ein allgemeingültiges Musterbeispiel für KündigungenVermutlich gibt es niemanden, der nicht unterschiedliche Vertr&...

Der Musterbrief arrow Briefvorlagen Blog arrow Jedermannkonto und Widerspruch bei Ablehnung


Jedermannkonto und Widerspruch bei Ablehnung E-Mail

Infos zum Jedermannkonto und Musterbrief zum Widerspruch bei Ablehnung  

Da ein Girokonto im Zusammenhang mit dem Wirtschaftsleben von großer Bedeutung ist, haben sich die Bankenverbände, die im Zentralen Kreditausschuss, kurz ZKA, vertreten sind, 1995 freiwillig dazu verpflichtet, bis auf wenige Einzelfälle jedem zu ermöglichen, ein Girokonto einzurichten.

Durch das Jedermannkonto soll sichergestellt sein, dass jeder Gutschriften, Ein- und Auszahlungen von Bargeld sowie Überweisungen über ein Girokonto abwickeln kann.

 

 

Zu den besonderen Kennzeichen eines Jedermannkontos gehört dabei, dass dieses grundsätzlich nur auf Guthabenbasis geführt wird, also kein Dispokredit eingeräumt wird und keine Überziehung möglich ist. In der Praxis kommt es jedoch immer wieder vor, dass Banken trotz der freiwilligen Selbstverpflichtung manchen Kunden ein Jedermannkonto verweigern.   

 

Was in diesem Fall zu tun ist und die wichtigsten Infos zum Jedermannkonto fasst die folgende Übersicht zusammen: 

 

Worum geht es beim Jedermannkonto?

Beim Jedermannkonto handelt es sich um ein Girokonto auf Guthabenbasis, das der ZKA als freiwillige Selbstverpflichtung der Banken definiert hat. Hintergrund der Selbstverpflichtung war, dass der Gesetzgeber beabsichtigt hatte, jedem ein allgemeines Recht auf ein Girokonto einzuräumen. Um dies zu verhindern, richteten die Banken mit der freiwilligen Selbstverpflichtung eine Regelung in Selbstverwaltung ein.

Für den Kunden bedeutet die Selbstverpflichtung zunächst einmal, dass auch diejenigen ein Girokonto erhalten und führen können, denen wegen einer Kontopfändung oder eines negativen Eintrags in der Schufa andernfalls das bestehende Konto gekündigt oder ein neues Konto verweigert worden wäre.

Ein Girokonto ist aber deshalb von großer Wichtigkeit, weil es notwendig ist, um uneingeschränkt am wirtschaftlichen Leben teilnehmen zu können. So werden Löhne, Gehälter oder Lohnersatzleistungen grundsätzlich bargeldlos ausbezahlt und viele regelmäßige Zahlungen wie beispielsweise die Miete, der Strom oder die Telefonkosten werden durch Überweisungen oder Lastschriften beglichen.

Zwar ist es auch möglich, Überweisungen durch Bareinzahlungen abzuwickeln, allerdings ist dies mit hohen Bankgebühren verbunden, die insbesondere für verschuldete Personen oder Haushalte am Existenzminimum eine große Belastung darstellen.  

 

Wann und warum können Banken ein Jedermannkonto verweigern?

Grundsätzlich können Banken selbstverständlich frei darüber entscheiden, mit wem sie eine Vertragsbeziehung eingehen möchten und mit wem nicht. Wird ein Kunde als Risikokunde eingestuft, beispielsweise weil er eine Eidesstattliche Versicherung abgegeben hat, darf die Bank ein bestehendes Konto kündigen.

Da aber auch Banken wissen, dass es heute kaum noch möglich ist, den Alltag ohne ein Girokonto zu bewältigen, haben sie sich selbst dazu verpflichtet, prinzipiell jedem ein Girokonto auf Guthabenbasis einzurichten. Allerdings gibt es auch im Zusammenhang mit dem Jedermannkonto Fälle, in denen die Bank ein Konto verweigern darf.

Dies ist immer dann der Fall, wenn die Einrichtung oder die Fortführung des Kontos unzumutbar ist, beispielsweise weil:

·         das Konto für gesetzwidrige Transaktionen genutzt wird. 

·         der Kunde falsche Angaben gemacht hat.

·         das Konto nicht für den bargeldlosen Zahlungsverkehr genutzt werden kann, zum Beispiel weil vorliegende Vollstreckungsbescheide das Konto blockieren oder weil es ein Jahr lang keinerlei Umsätze gab.

·         die Bank befürchten muss, dass die vereinbarten Entgelte für die Kontoführung- und nutzung nicht aufgebracht werden können.  

Von diesen unzumutbaren Gründen abgesehen verweigern Banken aber auch aus einem anderen Grund immer wieder ein Jedermannkonto. Grundsätzlich decken Girokonten nur dann die Kosten, wenn die Kunden über Guthaben verfügen, mit dem die Banken arbeiten, das sie aber nicht verzinsen, oder Dispokredite in Anspruch nehmen.

Zudem ergibt sich durch Girokonten die Möglichkeit, weitere Bankprodukte zu verkaufen. All dies ist bei Kunden, die ver- oder überschuldet sind, nicht gegeben und hinzu kommt, dass diese Kunden oft weitere Kosten verursachen. So kommt es bei ihnen häufiger zu Lastschriftrückgaben und Kontopfändungen als bei anderen Kunden, die Banken dürfen die Bearbeitungsgebühren für Rückgaben und Pfändungen nach einem Urteil des Bundesgerichtshof aber nicht in Rechnung stellen.  

 

Was ist zu tun, wenn die Bank ein Jedermannkonto verweigert?

Grundsätzlich sollten insbesondere überschuldete Personen alles versuchen, um ein Jedermannkonto einzurichten, denn ansonsten wird es noch schwieriger, die finanzielle Situation wieder in den Griff zu bekommen.

Lehnt die Bank ab, ein Girokonto auf Guthabenbasis einzurichten, sollte der Betroffene zunächst das Gespräch mit der Bank suchen oder schriftlich Widerspruch gegen diese Entscheidung einlegen. Dabei sollte er auf die freiwillige Selbstverpflichtung hinweisen und verdeutlichen, dass allein ein negativer Schufa-Eintrag kein ausreichender Grund ist, um ein Girokonto auf Guthabenbasis zu verweigern.

Hilft dies alles nicht und kann auch eine Schuldnerberatungsstelle nicht unterstützend eingreifen, sollte sich der Betroffene die Ablehnung samt Begründung schriftlich aushändigen lassen. Damit kann er sich dann an die zuständige Schlichtungs- oder Ombudsstelle werden.

Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass in vielen Fällen bereits der Hinweis darauf, dass der Betroffene eine Schlichtungsstelle aufsuchen wird, ausreicht, um die Bank dazu zu bringen, ihre Entscheidung noch einmal zu überdenken.

 

Musterbrief-Vorlage zum Widerspruch bei Ablehnung 

 

Absender- / Empfängerdaten 

 

Widerspruch gegen Ihre Ablehnung eines Girokontos auf Guthabenbasis

Aktenzeichen: 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 

am (Datum) habe ich die Einrichtung eines Girokontos auf Guthabenbasis in Ihrem Hause beantragt. Leider musste ich zur Kenntnis nehmen, dass mein Antrag abgelehnt wurde. 

Ich möchte Sie bitten, Ihre Entscheidung zu überdenken. Sie wissen, wie dringend ein Girokonto benötigt wird, um am wirtschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Dass die vereinbarten Kontoführungsgebühren durch regelmäßige Zahlungseingänge aufgebracht werden können, sichere ich Ihnen verbindlich zu.

Des Weiteren möchte ich bitten, der 1995 beschlossenen freiwilligen Selbstverpflichtung des ZKA zur Einrichtung eines Kontos auf Guthabenbasis für jedermann zu entsprechen.   Sofern Sie dennoch an Ihrer Entscheidung festhalten wollen, bitte ich, mir die Ablehnungsgründe schriftlich zukommen zu lassen und mir die zuständige Ombuds- bzw. Schiedsstelle mitzuteilen.   

 

Mit freundlichen Grüßen, 

Unterschrift.

 

Weiterführende Mustervorlagen, Tipps und Anleitungen:

Musterbrief Widerspruch
Musterbrief Widerruf
Musterbrief Einspruch
Musterbrief Mahnung
Musterbrief Stundung

 

Thema: Infos zum Jedermannkonto und Musterbrief zum Widerspruch bei Ablehnung  

 
< Zurück   Weiter >