Musterbeispiel für Kündigungen

Infos und ein allgemeingültiges Musterbeispiel für Kündigungen

Vermutlich gibt es niemanden, der nicht unterschiedliche Verträge abgeschlossen hätte, seien es nun der Mietvertrag, der Vertrag mit einem Telekommunikationsanbieter, Verträge mit Versicherungsgesellschaften, Mitgliedschaften in Vereinen und Clubs oder ein Zeitschriftenabonnement.

Mit Ausnahme des Mietvertrages werden Verträge in den meisten Fällen über eine bestimmte Laufzeit abgeschlossen, verlängern sich aber stillschweigend, wenn keine Kündigung erfolgt.

Ausschlaggebend für die Kündigungsbedingungen ist immer der jeweilige Vertrag, üblicherweise können Verträge aber fristgerecht und fristlos gekündigt werden. Eine fristgerechte Kündigung ist immer zum Ende einer Vertragslaufzeit hin möglich.

Es ist nicht notwendig, eine fristgerechte Kündigung zu begründen, entscheidend ist aber, dass sie dem Gekündigten vor Ablauf der Kündigungsfrist vorliegt. Trifft die Kündigung nicht rechtzeitig ein, kann der Vertrag erst wieder zum Ende der nächsten Vertragslaufzeit gekündigt werden.

Kündigungsfristen 

Üblicherweise bewegen sich die Kündigungsfristen in einem Zeitrahmen zwischen einem und drei Monaten, teilweise gibt es jedoch auch sechsmonatige Kündigungsfristen.

Ratsam ist, innerhalb der Kündigung zu erwähnen, dass keine Rückwerbeversuche erwünscht sind, denn ansonsten muss der Kündigende vielfach damit rechnen, dass ihm verschiedene Angebote unterbreitet werden, um ihn dazu zu bringen, die Kündigung zurückzunehmen.

Eine fristlose Kündigung kann jederzeit erfolgen und beendet den Vertrag mit sofortiger Wirkung. Allerdings setzt eine fristlose Kündigung immer einen entsprechenden Grund voraus, der auch im Rahmen des Kündigungsschreibens benannt werden muss. Üblicherweise können Verträge fristlos gekündigt werden, wenn es zu einem Schadensfall kam oder sich die Beiträge deutlich erhöhen. Allerdings legen auch hier die Vertragsbedingungen fest, in welcher Höhe Beitragserhöhungen akzeptiert werden müssen und keine fristlose Kündigung rechtfertigen.

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Kündigungen per Telefon und E-Mail

Generell gilt für Kündigungen, dass sie immer schriftlich erfolgen und von allen unterschrieben werden müssen, die auch den Vertrag unterschrieben haben.

Augrund der fehlenden handschriftlichen Unterschriften sind Kündigungen per Telefon, SMS und E-Mail in den meisten Fällen nicht möglich. Insgesamt ist es jedoch immer sinnvoller, eine Kündigung schriftlich und per Einschreiben mit Rückschein zu verschicken, denn nur auf diese Weise kann später auch nachgewiesen werden, dass die Kündigung ausgesprochen und rechtzeitig aufgegeben wurde.

Hier noch ein allgemeingültiges Musterbeispiel für Kündigungen:

Vorname Name
Straße Hausnummer
PLZ Ort 

Ort, den Datum 

Vertragspartner(Abteilung / Ansprechpartner)
Straße Hausnummer
PLZ Ort  

Kündigung des bestehenden Vertrages 

Sehr geehrte Damen und Herren, 

unter Berücksichtigung der vertraglich vereinbarten Frist von xx Monaten kündige ich hiermit den mit Ihnen bestehenden Vertrag mit den Vertragsdaten 

Name:
Vertragsnummer:
Vertragsbezeichnung: zum xx.xx.xx.

Sollte die Kündigung zu diesem Zeitpunkt wider Erwarten nicht möglich sein, kündige ich hiermit vorsorglich zum nächstmöglichen Termin. Da eine Vertragsverlängerung für mich nicht in Frage kommt, bitte ich ausdrücklich darum, von Rückwerbeversuchen jeglicher Art Abstand zu nehmen. 

Bitte bestätigen Sie mir den Eingang der Kündigung unter verbindlicher Nennung des Datums, an dem die Kündigung in Kraft tritt, schriftlich innerhalb der kommenden zwei Wochen. 

Mit freundlichen Grüßen, 

eigenhändige Unterschrift.

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