Musterbrief Mahnbescheid

Musterbrief für ein Mahnbescheid 

Ein Mahnbescheid ist eine gerichtliche Zahlungsaufforderung, die jeder Gläubiger beantragen kann, wenn der Schuldner nicht zahlt. Die Menschen, die noch nie so einen Musterbrief der Gerichte bekommen haben, dürften sicher auch recht froh sein, dass sie nicht „wissen müssen“ wie so ein Schreiben aussieht.

Anders ist es aber bei den Schuldnern. Weil die Mahnbescheide „automatisch“ von einem Gericht ausgestellt werden, sollten Schuldner nicht jedem Mahnbescheid zustimmen. Mit einem aktiven Widerspruch kann man sich einem Vollstreckungsbescheid entgegenstellen.

Denn dann ist erst einmal der Gläubiger in der Pflicht zu beweisen, dass die Forderungen gerechtfertigt sind. In der Regel schreiben Rechtspfleger die Mahnbescheide. Als Privatperson darf man das nicht. Möchte man einen Mahnbescheid beantragen, weil ein Schuldner nicht zahlt, kann zwar ein Musterbrief aufgesetzt werden, aber auch hierfür gibt es ein entsprechendes Formular, das man besser verwenden sollte.

Die Angaben, die man da machen muss, sind:

1)         Datum, an dem der Antrag auf einen Mahnbescheid gestellt wird.

2)         Gläubiger/Antragssteller

3)         Schuldner/Antragsgegner

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4)         Die gesamte Forderung ggf. nach einzelnen Positionen aufgeschlüsselt.

5)         Vor welchem Amtsgericht soll das verhandelt werden!

6)         Unterschrift

Diesen Antrag schickt man als Gläubiger grundsätzlich an das Amtsgericht, das für einen zuständig ist. Hat man als Gläubiger, die entsprechenden Gebühren bezahlt, wird der Bescheid verschickt. Was für Schuldner wichtig zu wissen ist, ist die Frist. Will ein Schuldner einem Mahnbescheid widersprechen, so muss das innerhalb von 14 Tagen passieren.

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